Der letzte der Ungerechten

Bildmaterial: Filmladen Filmverleih

Inhalt

Vorsitzenden des Judenrats aus dem Ghetto Theresienstadt, einziger “Judenältester” (in der Terminologie der Nationalsozialisten), der nicht während des Krieges getötet wurde. Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 kämpfte der Rabbiner Murmelstein an der Seite Eichmanns sieben Jahre lang gegen die Räumung des Ghettos. Außerdem ermöglichte er in dieser Zeit 121.000 Juden die Emigration.
2012. Claude Lanzmann holt mit 87 Jahren die Gespräche mit Murmelstein aus dem Archiv. Er kehrt nach Theresienstadt, der Stadt, die “Hitler den Juden gab”, dem “Vorzeigeghetto” zurück. Ein Lügenghetto, von Adolf Eichmann auserwählt, um die Welt zu täuschen. Der Film offenbart die außergewöhnliche Persönlichkeit von Benjamin Murmelstein: Ausgestattet mit einer faszinierenden Intelligenz, unumstößlichem Mut und einem unvergleichlichen Erinnerungsvermögen, ist er ein großartiger Geschichtenerzähler. Ironisch, sarkastisch und echt. Über drei Epochen, von Nisko nach Theresienstadt und von Wien nach Rom, beleuchtet der Film wie nie zuvor die Genese der Endlösung, enthüllt das wahre Gesicht Eichmanns und entschleiert unverblümt die wilden Widersprüche des Judenrats.

Filmtitel
Der letzte der Ungerechten
Filmdauer
218 Minuten
Genre
Dokumentarfilm
Land
Österreich/Frankreich
Jahr
2013
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